Die Flossenvererbung ist relativ leicht zu verstehen. Es gibt die dominante (sichtbare) und die rezessive (nicht sichtbare aber weitervererbte) Flossenvererbung.
In der nachfolgenden Auflistung habe ich die Flossenformen und ihre Vererbungseigenschaften zusammengefasst.
Die Flossenvererbung ist relativ leicht zu verstehen. Es gibt die dominante (sichtbare) und die rezessive (nicht sichtbare aber weitervererbte) Flossenvererbung .
In der untenstehenden Tabelle habe ich die Flossenformen und ihre Eigenschaften zusammengefasst.
Jetzt werde ich das Ganze noch an einem Beispiel mit einer Schleierform und einem Crowntail erklären. Wir nehmen ein Schleierschwanz Männchen (dominant) und ein Crowntail Weibchen (dominant) und verpaaren es. Daraus entsteht die Generation F1. F1 ist wieder eine Schleierform aber mit vererbten Crowntailgenen. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten weiterzuzüchten.
1. Möglichkeit: Wir verpaaren von den ersten Nachkommen (F1) Bruder und Schwester. Die .Nachkommen (F2) sind dann zu
50% Schleierschwanz (tragen aber Crowntailgene in sich)
25% Schleierschwanz ohne Crowntailgene
25% reinerbige Crowntails
2. Möglichkeit: Wir verpaaren einen aus F1 ausgewählten Kampffisch mit einem Elterntier. Daraus ergibt sich
75% der Elterlichengene
Um weiter zu Züchten kann man wieder die 1. oder die 2. Möglichkeit anwenden.
( F1 F2 F3.. steht für die Generation )
Bauchflosse
Die "Speerblattform" ist eine sehr gute Form
Die "halbe Speerblattform" ist eine gute Form
Die "schmale Form" ist eine nicht so gute Form
Bei der Wahl der Zuchtfische sollte man darauf achten das die Bauchflosse möglichst breit ist.
Flossenverzweigung
"Sekundäre" Verzweigung
"Tertiäre" Verzweigung
"Doppelte Tertiäre" Verzweigung
"Quartäre" Verzweigung
Je höher die Anzahl der Flossenverzweigungen in der Schwanzflosse ist, desto stabiler wird die Flosse. Die Flossenverzweigungen werden auch als Ray oder Branches bezeichnet. Es gibt schon Fische mit 16 Ray. Die Fische haben also 16 Verstrebungen in einem Flossenstrahl.