Hier findet ihr Informationen über die Mendelschen Regeln und Interessannte Entdeckungen in diesem Bereich.
Informationen zu Gregor Mendel:
Gregor Mendel wurde 1822 im mährischen Heinzendorf in der heutigen Tschechischen Republik geboren. Er entstammte einer Bauernfamilie und pflegte als Kind die Obstbäume des Gutsherrn. Im Kloster Brünn trat er in den Augustinerorden ein. 1847 wurde er zum Priester geweiht. Zwischen 1857 und 1864 führte Grogor Mendel im Klostergarten Kreuzungsexperimente mit der Gartenerbse durch und wertete sie statisch aus. Dadurch fand er die Regeln der Vererbung. Seine Ergebnisse fanden jedoch keine Anerkennung. Mendel starb 1884. 16 Jahre nach seinem Tod wurden die Ergebnisse in ihrer Bedeutung erkannt und "Mendelsche Regeln" genannt.
Mendelsche Regeln:
1. Mendelsche Regel = Uniformitätsregel ( F1 = alle Erbsen gleich)
2. Mendelsche Regel = Spaltungsregel ( F2 = gelb(3) und grün (1) Ergebnis 3:1
Der Botaniker Carl Correns, einer der Wiederentdecker der Mendelschen Regeln, fürhte um 1900 Vererbungsversuche mit der Wunderblume durch. Dabei stieß er auf ein interessantes Phänomen: Die Kreuzung von reinerbig dunkelrosa- und weißblühenden Elternpflanzen ergab eine erste Tochtergeneration, deren Blütenfarbe zwischen denen der Elterngeneration lag. In der zweiten Tochtergeneration erfolgte eine Aufspaltung im Verhältnis 1:2:1. Diesen Erbgang nannte Correns intermediär und stellte ihn dem dominant-rezessiven Erbgang gegenüber. Er beruht darauf, dass sich hier bei Mischerbigkeit beide Allele gleichermaßen ausprägen.